Wir sind tief erschüttert über den plötzlichen Tod von Franz Engel.
Für uns war Franz nicht nur ein Kollege – er war ein fester Teil unseres Alltags im Haus auf der Wurth. Über viele Jahre hinweg hat er diesen Ort geprägt und mit Leben gefüllt. Für ihn war es mehr als ein Arbeitsplatz – es war sein zweites Zuhause.
Franz war immer da. Verlässlich, zugewandt und mit einem offenen Ohr für alle. Urlaub nahm er kaum, weil ihm die Menschen und seine Arbeit so sehr am Herzen lagen. In der Geflüchteten- und Sozialberatung hat er unzählige Menschen unterstützt. Viele vertrauten ihm zutiefst – und wir wissen, wie viel ihm dieses Vertrauen bedeutete. Es hat ihm viel bedeutet, den Sprachunterricht und die internationalen Essen im Haus auf der Wurth zu organisieren. Auch ehrenamtlich hat er viele Veranstaltungen begleitet.
Wir werden die vielen kleinen Dinge vermissen, die Franz so besonders gemacht haben: den frisch gekochten Kaffee, der irgendwie immer schon bereitstand, bevor man selbst daran gedacht hatte. Sein verschmitztes Lächeln, das oft mehr sagte als viele Worte. Seine ruhige Art, auch mit schwierigen Situationen umzugehen.
Franz hatte auch außerhalb der Arbeit Leidenschaften. Er liebte Dahlien und pflegte mit großer Hingabe seinen kleinen Garten. Beim Schach war er ehrgeizig – mit klarem Kopf und viel Geduld nahm er häufig an Turnieren teil.
Seine Eigenständigkeit war ihm sehr wichtig – und er hat sein Leben bis zum Schluss nach seinen Vorstellungen gelebt.
Mit Franz verlieren wir nicht nur einen engagierten Kollegen, sondern einen besonderen Menschen im Haus auf der Wurth. Sein Platz bleibt leer, doch seine Hilfsbereitschaft und seine Persönlichkeit werden uns in Erinnerung bleiben.
Wir werden Franz sehr vermissen ...
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